Die Helfergrundausbildung im DRK-Landesverband Nordrhein

Ausbilder erläutert technisches Material
Neue Seminarleiter "Einsatz" erhalten Lehrberechtigung

Als Basis unseres Ausbildungssystems dient seit über 15 Jahren sehr erfolgreich die Helfergrundausbildung (HGA) zur Qualifizierung aller Helfer in den Einsatzformationen.

Die Helfergrundausbildung verfolgt das Ziel, bei den Helferinnen und Helfern in den Bereitschaften und der Wasserwacht die Grundlagen dafür zu schaffen, dass sie unter Anleitung von ausgebildeten Fachdiensthelfern und Führungskräften multifunktional eingesetzt werden können.
Außerdem sollen die Ausbildungsteilnehmer die Fähigkeit und Bereitschaft zu einer kompetenten und engagierten Mitwirkung im DRK entwickeln.

Insgesamt wurden bisher in rund 1.500 Seminaren über 22.000 Teilnehmer qualifiziert. Das entspricht rund 5.500 ausgebildeten Helferinnen und Helfern im DRK-Landesverband Nordrhein.

Teilnahmevoraussetzung für die Helfergrundausbildung ist der Nachweis einer Ersten-Hilfe-Ausbildung und das Rotkreuz-Einführungsseminar.

Die Ausbildungsmodule der Helfergrundausbildung sind dann im einzelnen:

Einsatz (2 Tage)
Inhalte: u.a. Ablauf des Einsatzes, Strukturen und Vorschriften, Orientierung im Gelände, Verhalten im Dienst, Unterstellungsverhältnisse.

Grundausbildung Betreuungsdienst (2 Tage, optional für Wasserwacht)
Inhalte: u.a. Aufbau und Struktur des Betreuungsdienstes, Durchführen von Betreuungsmaßnahmen, Betreiben von Ausgabestellen, Mitwirken bei Unterbringungsmaßnahmen, Psychische Belastung im Einsatz.

Grundausbildung Technik und Sicherheit (2 Tage)
Inhalte: u.a. Aufbau, Struktur und Material des Technischen Dienstes, Umgang mit Werkzeugen, Arbeitssicherheit und Unfallverhütung, Zeltbau.

Erweiterte Erste-Hilfe (1 Tag)
Inhalte: u.a. Einführung und Einsatzanlässe, Grundlagen der Ersten Hilfe, Mitwirkung im Sanitätsdienst, Ablauf eines Sanitätseinsatzes, Umgang mit der Trage.

Eine wichtige Neuerung zur Helfergrundausbildung ist seit Sommer 2013, dass bei den Bereitschaften die Fachdienstausbildung bereits parallel zur HGA begonnen werden kann. Allerdings muss bei Beginn der Fachdienstausbildungen im Betreuungsdienst bzw. bei Technik und Sicherheit das entsprechende Modul der HGA zuvor absolviert worden sein.

Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen (DRSA) Silber (gem. gültiger APV-Rettungsschwimmen) ersetzt im Rahmen der Helfergrundausbildung für die Wasserwacht gleichwertig die “Grundausbildung Betreuungsdienst“. Die Teilnahme an der "Grundausbildung Betreuungsdienst" erfolgt somit für die Mitglieder der Wasserwacht auf freiwilliger Basis.

Das Modul „Erweiterte Erste Hilfe“ gilt als absolviert, wenn im Rahmen der Ausbildung ein Sanitätslehrgang oder höherwertig, erfolgreich abgeschlossen wird bzw. wurde.

Träger des Rotkreuz-Einführungsseminares und der anschließenden Helfergrundausbildung ist der DRK-Kreisverband, da dort in der Regel die Ausbildung durchgeführt wird. Dabei werden ausschließlich Seminarleiter mit gültiger Lehrberechtigung für das jeweilige Ausbildungsmodul eingesetzt.
Die Qualifizierung und Fortbildung der Seminarleiter erfolgt wiederum über die Landesschule Nordrhein.

Die aktuelle Ausbildungsordnung (2013) mit Curriculum und den Durchführungsbestimmungen (2014) zur Helfergrundausbildung finden Sie hier.

Hinweis! Auch ohne Helfergrundausbildung ist die Mitwirkung für ehrenamtliche Helfer in den Bereitschaften möglich. Infos dazu hier!

 
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Kontakt:

Unsere LANO Seminarverwaltung (HFL)

Tel.: 0211-3104-511

Fax: 0211-3104-146

lano-hfl(at)drk-nordrhein.net

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